Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität sind die charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, in der sich immer mehr Menschen, auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien an der Verhandlung von sozialer Bedeutung beteiligen (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiterer Ausbreitung bei. Dies bringt alte kulturelle Ordnungen zum Einsturz und Neue sind bereits deutlich auszumachen. Felix Stalder beleuchtet die historischen Wurzeln wie auch die politischen Konsequenzen dieser Entwicklung. Die Zukunft, so sein Fazit, ist offen. Unser Handeln bestimmt, ob wir in einer postdemokratischen Welt der Überwachung und der Wissensmonopole oder in einer Kultur der Commons und der Partizipation leben werden.
»Stalder zeigt eindrucksvoll, dass die rasanten Veränderungen in ihren konkreten gesellschaftlichen Ausformungen keinesfalls alternativlos sind.«
Felix Stalder, geboren 1968, ist Professor für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und forscht am World-Information Institut in Wien.
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Felix Stalder
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Autoreninformationen
Felix Stalder, geboren 1968, ist Professor für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und forscht am World-Information Institut in Wien.
- Wasserzeichen ja
- Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
- Seitenzahl 227
- Veröffentlichung 10.05.2016
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
- ISBN 9783518736173
- Autoreninformationen Felix Stalder, geboren 1968, ist Professor für digitale Kultur an… open_in_new Mehr erfahren