Widerstand, Abwehr und Bewältigung
In der Psychotherapie sind Widerstand und Abwehrmechanismen von großer praktischer Bedeutung und erfordern auch unterschiedliche Interventionen. Sie haben eine positive Funktion im Behandlungsprozess, sind also durchaus eine Form der Bewältigung, und geben Hinweise auf das Strukturniveau und die Qualität der therapeutischen Beziehung. Widerstände und Abwehrmechanismen können allerdings auch ein Warnsignal für den Therapeuten sein, wenn sie nämlich für den Patienten stark lebenseinschränkend sind. Frühe Abwehrformationen wie Spaltung, Projektion und projektive Identifizierung stellen eine besondere Herausforderung für die therapeutische Arbeit dar.
Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke ist Professorin für Entwicklungspsychologie und Psychoanalytikerin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, Sprecherin des Beirats der Lindauer Psychotherapiewochen und im Leitungsteam der OPD-KJ. Gegenwärtig ist sie als Dozentin und Supervisorin in verschiedenen Praxiskontexten und in der Ausbildung von Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenentherapeuten tätig.
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- Artikel-Nr.: SW9783647997001110164
- Artikelnummer SW9783647997001110164
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Autor
Inge Seiffge-Krenke
- Mit Frank Kollmar, Franz Resch, Inge Seiffge-Krenke
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
- Seitenzahl 77
- Veröffentlichung 13.03.2017
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783647997001
- Mit Frank Kollmar, Franz Resch, Inge Seiffge-Krenke