Verständnis von Täterschaft im Kontext von Krieg und Flucht
Zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und individueller Schuld
Wie werden ganz normale Menschen in äußerst prekären sozialen, gewaltförmigen und widersprüchlichen gesellschaftlichen Kontexten selbst zum Täter oder zur Täterin? Wie werden Gewaltdenken und -handeln initiiert? Welche psychologischen Mechanismen und sozialen Konstrukte halten das Schuldgefühl im Zaum, damit der Mensch im Krieg imstande ist zu töten? Wie gehen geflüchtete Täter/-innen und andere Kriegsbeteiligte nach dem Wegfall ihrer Rationalisierungen mit ihren abgründigen Erfahrungen und psychischen Folgen um? Diesen Fragen widmet sich Sladjana Kosijer-Kappenberg in diesem Band. Sie zeigt, von welchen Faktoren die Wahrnehmung und Beurteilung des Täters/der Täterin von sich selbst sowie von Außenstehenden abhängen. Die Autorin gibt einen Überblick über die Erkenntnisse aus der Gewaltforschung und verdeutlicht diese mit Beispielen und Beobachtungen aus der Praxis.
Sladjana Kosijer-Kappenberg, Diplom-Psychologin, arbeitet als niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin, Traumatherapeutin und Supervisorin in Berlin und Leipzig.
Versandkostenfreie Lieferung! (eBook-Download)
Als Sofort-Download verfügbar
- Artikel-Nr.: SW9783647901282110164
- Artikelnummer SW9783647901282110164
-
Autor
Sladjana Kosijer-Kappenberg
- Mit Barbara Bräutigam, Silke Birgitta Gahleitner, Dorothea Zimmermann, Maximiliane Brandmaier
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
- Seitenzahl 120
- Veröffentlichung 01.10.2018
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783647901282
- Mit Barbara Bräutigam, Silke Birgitta Gahleitner, Dorothea Zimmermann, Maximiliane Brandmaier