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Achtsam geht die Welt zugrunde
Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert
Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander. »Ein glänzendes Stück Aufklärung.« Harald Welzer
Meditation, Journaling, Atemübungen – immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet.
Scharfsinnig seziert Kathrin Fischer in ihrem augenöffnenden Buch den Achtsamkeitstrend und plädiert dafür, sich nicht länger ins Private zurückzuziehen, sondern gemeinsam eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
»Ist Achtsamkeit wirklich so gut und immer was Positives? Kathrin Fischer hat Zweifel und darüber ein Buch geschrieben.« Deutschlandfunk Kultur, 21.04.2026
»Mit Achtsamkeitsritualen grenzt sich eine verunsicherte Mittelschicht von real existierenden Problemen ab – und fühlt sich dabei auch noch moralisch überlegen. Das hat Folgen.« Tagesspiegel, 20.04.2026
»Provokante Thesen zu einem Megatrend.« NDR Das Gespräch, 20.04.2026
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- Artikel-Nr.: SW9783446287488450914
- Artikelnummer SW9783446287488450914
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Autor
Kathrin Fischer
- Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Seitenzahl 260
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783446287488