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Care-Praxis angesichts verletzlicher Freiheit
Theologisch-ethische Grundlagen zur Bewertung digitaler Anwendungen in der Psychotherapie
Digitale Anwendungen wie Apps, Videokonferenztools, Chatbots, Roboter, Computerspiele, Augmented und Virtual Reality sowie Entscheidungsunterstützungssysteme eröffnen neue Möglichkeiten für die Psychotherapie. Wie lässt sich ihr Einsatz aus ethischer Perspektive beurteilen? Zur Beantwortung dieser Frage wird die asymmetrische Beziehung zwischen Psychotherapeut:innen und Klient:innen fokussiert. Klient:innen sind hier nicht nur bereits verletzt, sondern aufgrund von Machtungleichheit auch besonders verletzlich. Ausgehend vom Prinzip der verletzlichen Freiheit der theologischen Ethikerin Hille Haker werden zunächst grundsätzliche ethische Orientierungspunkte für die reflektierte Machtausübung von Psychotherapeut:innen erarbeitet, bevor gezeigt wird, wie sich anhand dieser der Einsatz digitaler Anwendungen in der Psychotherapie individuell beurteilen lässt.
Julia van der Linde studierte katholische Religionslehre, Germanistik, Bildungswissenschaften und Theologie in Münster, wo sie 2025 mit der nun in Buchform vorliegenden Arbeit promoviert wurde. Derzeit ist sie als Akademische Rätin a. Z. am Seminar für Moraltheologie an der Universität Münster tätig.
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- Artikel-Nr.: SW9783796555091110164
- Artikelnummer SW9783796555091110164
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Autor
Julia van der Linde
- Verlag Schwabe Verlag (Basel)
- Seitenzahl 344
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783796555091
- Verlag Schwabe Verlag (Basel)