Von und mit Israel hoffen lernen
Friedrich-Wilhelm Marquardts Eschatologie und ihre Implikationen für Theologie und Kirche
Die Arbeit untersucht Friedrich-Wilhelm Marquardts umstrittene israelverbindliche Eschatologie darauf hin, inwiefern sie Redehilfe im Israelschweigen von Theologie und Kirche ist. Sie eruiert theologische Grundmotive, formuliert konkrete Implikationen und skizziert eine lebensverbindliche Theologie und Kirche. Marquardt hofft nämlich auf einen lebendigen Gott, weil Israel den Holocaust überlebt hat. Deshalb müssen sich auch Theologie und Kirche am lebendigen Israel orientieren. Diese Lebensverbindlichkeit wird hervorgehoben, problematisiert und konkretisiert. So liefert die Arbeit einen wichtigen Beitrag für den jüdisch-christlichen Dialog. Es kann gezeigt werden, dass Marquardt im Hörverhältnis zu Israel eine Gotteslehre entfaltet, die existenziell israelverbindlich ist: Christliche Theologie lernt von Israel und hofft so auf einen neu Leben schaffenden Gott.
Andreas Zingg wurde im Fach Systematische Theologie an der Universität Bern promoviert und arbeitet als Gemeindepfarrer im Kanton Bern (Schweiz). Seine Dissertation wurde mit dem Hans-Ehrenberg-Wissenschaftspreis 2021 ausgezeichnet.
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- Artikel-Nr.: SW9783170434011110164
- Artikelnummer SW9783170434011110164
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Autor
Andreas Zingg
- Mit Kathy Ehrensperger, Soham Al-Suadi
- Wasserzeichen ja
- Verlag Kohlhammer Verlag
- Seitenzahl 281
- Veröffentlichung 22.02.2023
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783170434011
- Mit Kathy Ehrensperger, Soham Al-Suadi