Juden und Christen unter römischer Herrschaft
Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in den ersten beiden Jahrhunderten n.Chr
Religiös-gesellschaftliche Gruppen gewinnen ihre Identität wesentlich aus dem Wechselspiel von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Lehrüberzeugungen sowie kulturelle und soziale Praxen werden von der als fremd wahrgenommenen Gemeinschaft übernommen, andere hingegen explizit abgewehrt. Sie können dabei zu boundary markers der eigenen Gruppe und so zum Ausschlusskriterium für Mitglieder anderer Gruppen avancieren. Dies gilt auch für die Auseinandersetzung zwischen Judentum und aufkommendem Christentum im ersten und frühen zweiten Jahrhundert n.Chr. Der Band versammelt zehn Beiträge in- und ausländischer Wissenschaftlicher, die inner- und interreligiöse identitätsstiftende Prozesse anhand von frühjüdischen, neutestamentlichen und frühchristlichen Quellen untersuchen.
Dr. theol. Niclas Förster ist Privatdozent für Neues Testament und Hellenistisches Judentum an der Universität Münster und Pastor der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
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- Artikel-Nr.: SW9783647542096110164
- Artikelnummer SW9783647542096110164
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Mit
Niclas Förster, J. Cornelis de Vos, Manuel Vogel, Detlev Dormeyer, Gottfried Schimanowski, Joseph Sievers, Jan Willem van Henten, Daniel Schwartz
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
- Seitenzahl 224
- Veröffentlichung 15.07.2015
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783647542096
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht