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Identität und Sprache
Prozesse jüdischer und christlicher Identitätsbildung im Rahmen der Antike
Wer Prozesse jüdischer und christlicher Identitätsbildung in der Antike untersucht, stößt unausweichlich auf das Thema »Sprache«. Die soziale Identität eines Individuums, also seine Selbstverortung in einem Beziehungssystem, ist ebenso an Kommunikation gebunden wie die kollektive Identität einer Gruppe, deren Mitglieder sich Gemeinsames zuschreiben. Und beides gilt in besonderer Weise für religiöse Identität, wird doch religiöse Erfahrung erst dadurch klar und mitteilbar, dass man ihr Worte gibt. Der vorliegende Band ist deshalb der Aufgabe gewidmet, anhand ausgewählter literarischer Zeugnisse methodisch fundiert den Zusammenhang von Identität und Sprache für diverse antike Kultur- und Glaubensgemeinschaften zu beschreiben.Die Entwicklung und Verwendung bestimmter Sprachmuster stellt sich dabei als ein zentrales Element der Ausprägung religiöser Identität dar - sei es eines Individuums oder einer Gemeinschaft.Mit Beiträgen aus der Sprachwissenschaft, Alttestamentlicher und Neutestamentlicher Wissenschaft, Klassischer Philologie und Judaistik.
Dr. theol. Florian Wilk ist Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.
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- Artikel-Nr.: SW9783788732653110164
- Artikelnummer SW9783788732653110164
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Autor
Florian Wilk
- Mit Florian Wilk, Eberhard Bons, Martin Karrer, Luke Neubert, Thomas Paulsen, Markus Rheindorf, Alexa Wilke, Jörg Frey, Friedhelm Hartenstein, Bernd Janowski, Matthias Konradt
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
- Seitenzahl 232
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783788732653
- Mit Florian Wilk, Eberhard Bons, Martin Karrer, Luke Neubert, Thomas Paulsen, Markus Rheindorf, Alexa Wilke, Jörg Frey, Friedhelm Hartenstein, Bernd Janowski, Matthias Konradt