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Nahrungsnetze für Artenvielfalt

Ein Buch vom Fressen und Gefressenwerden

Igel schützen, Bienen helfen, Vögel füttern: Projekte zum Schutz bedrohter Arten sind beliebt. Aber sie reichen nicht aus, um die Biodiversität zu erhalten. Ohne Blattläuse werden Vogelküken nicht satt, ohne Springschwänze und Asseln entsteht kein Humus, ohne fruchtbaren Boden gibt es keine Blüten für die Bienen. Mit ihrem Buch macht Sigrid Tinz deutlich, warum auch die unscheinbaren, unbeliebten und unbekannten Arten im großen Netzwerk der Natur so wichtig sind. Dazu nimmt die Geoökologin verschiedene Lebensräume im Garten und in der Landschaft genauer unter die Lupe und beschreibt unterhaltsam und fundiert, wie wichtig... alles anzeigen expand_more

Igel schützen, Bienen helfen, Vögel füttern: Projekte zum Schutz bedrohter Arten sind beliebt. Aber sie reichen nicht aus, um die Biodiversität zu erhalten. Ohne Blattläuse werden Vogelküken nicht satt, ohne Springschwänze und Asseln entsteht kein Humus, ohne fruchtbaren Boden gibt es keine Blüten für die Bienen.

Mit ihrem Buch macht Sigrid Tinz deutlich, warum auch die unscheinbaren, unbeliebten und unbekannten Arten im großen Netzwerk der Natur so wichtig sind. Dazu nimmt die Geoökologin verschiedene Lebensräume im Garten und in der Landschaft genauer unter die Lupe und beschreibt unterhaltsam und fundiert, wie wichtig die einzelnen Akteure der Nahrungsnetze und ihre komplexen Beziehungsgeflechte sind. Gartenboden, Blumenbeet, Wiese oder Mauer werden so zu Schauplätzen des Fressens und Gefressenwerdens. Im Vergleich zu den spektakulären Nahrungsnetzen der ostafrikanischen Savanne oder des arktischen Meeres ist vor unserer Haustür alles ein bisschen kleiner und unspektakulärer, bei genauer Betrachtung aber genauso spannend und schützenswert.

Mit diesem Buch wächst das Verständnis für die Bedeutung der vielfältigen Beziehungen innerhalb der Ökosysteme – vor allem für uns Menschen.



Sigrid Tinz ist freie Journalistin, Autorin und Referentin für Umwelt-, Natur- und Gartenthemen. Die Geoökologin hat vier Kinder und lebt mit Katzendame Miezi und Mischlingshündin Nera im Münsterland und in Hannover.



Ökologische Zusammenhänge zu vermitteln und Lebensräume der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu fördern und zu schützen, liegt ihr am Herzen. Sowohl beruflich als auch privat.



INHALT

Der Sperber und das Rotkehlchen 7



Wölfe fressen Blumen und Blumen Wölfe 11



Ab nach draußen: ein Netz voller Arten 25

Wiese versus Rasen: Gutes Grün muss geblümt sein 30

Der Boden als Maschinenraum: wo Springschwänze ackern 44

Beete und Rabatten: Dicke Läuse und Dicke Bohnen sind ein gutes Team 56

Wege der Vielfalt: Ameisenstraßen bringen Biodiversität 67

Hausbaum, Obstwiese und Wald: Mega-Primärproduzenten und mehr 75

Große Teiche, kleine Tümpel: Wasser ist Leben 88

Im und um den Stall: Schwalben brauchen Mist und Mücken 97

Auf der Mauer, in der Mauer: Steine bieten Futter 106

Sträucher, Blüten, Hagebutten: Hecken bieten mehr als viele Gärten 115

Zurück nach Hause: leben und leben lassen 125



Auf Safari und Polarmeerexpedition: Nahrungsnetze weltweit 129



Menschen im Nahrungsnetz: je diverser das Leben, desto besser 141

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