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Pause vom Drama

Hundgestützte Therapie in der stationären Drogenrehabilitation

Es ist nie genug! So könnte man die Dynamik in der Suchtbehandlung beschreiben. Dies gilt auch für die hundegestützte Therapie dort. Um unseren Hund vor Überforderung zu schützen ist es nötig, sich die Rahmenbedingungen klarzumachen und sich mit Bedacht für (oder gegen) seinen Einsatz zu entscheiden. Die stationäre Suchtbehandlung ist von knappen Ressourcen einerseits und einer Fülle von Anforderungen andererseits gekennzeichnet. In diesem Spannungsfeld bietet das Buch eine Orientierung, in welcher Phase der Therapie, zu welchen therapeutischen Themen, bei welchen Störungsbildern und in welchen Settings der Einsatz eines... alles anzeigen expand_more

Es ist nie genug!

So könnte man die Dynamik in der Suchtbehandlung beschreiben. Dies gilt auch für die hundegestützte Therapie dort. Um unseren Hund vor Überforderung zu schützen ist es nötig, sich die Rahmenbedingungen klarzumachen und sich mit Bedacht für (oder gegen) seinen Einsatz zu entscheiden.

Die stationäre Suchtbehandlung ist von knappen Ressourcen einerseits und einer Fülle von Anforderungen andererseits gekennzeichnet. In diesem Spannungsfeld bietet das Buch eine Orientierung, in welcher Phase der Therapie, zu welchen therapeutischen Themen, bei welchen Störungsbildern und in welchen Settings der Einsatz eines Therapiebegleithundes sinnvoll sein kann.

Es wirft einen Blick auf die Anforderungen, die an den Therapiebegleithund und die Behandlerin gestellt werden und enthält, direkt verknüpft mit der jeweiligen Indikation für einen Einsatz, eine Menge praktischer Ideen für die therapeutische Intervention.

Die Autorin gewährt einen Einblick in diesen komplexen Arbeitsbereich und verbindet hundegestützte therapeutische Interventionen mit dem Appell zum achtsamen Umgang mit der kostbarsten Ressource, dem Therapiebegleithund. Sie bietet damit auch eine Entscheidungshilfe für Behandlerinnen und Klinikleitung, wenn es um die hundegestützte Arbeit mit Suchtpatienten geht.



Barbara Wahlig hat als Suchttherapeutin jahrelang mit ihren Hunden in der stationären Suchtbehandlung gearbeitet. Sie ist Fachkraft für Tiergestützte Therapie und Pädagogik, Hundeverhaltensberaterin und Ausbilderin von Therapiebegleithunde-Teams. Die Notwendigkeit einer bewussten und begründeten Entscheidung für oder gegen den Einsatz des Hundes im therapeutischen Alltag ist ihr bei der Qualifizierung von Nachwuchsteams ein Herzensanliegen. Sie lebt und arbeitet in Freiburg im Breisgau.



Vorwort.

Einleitung.

Sucht- und einrichtungspezifische Ausgangslagen

Stationäre Drogenrehabilitation

Phasen einer Suchttherapie

Einrichtungsspezifische Ausgangslage –

Fachklinik Therapiezentrum Brückle

Das Klientel

Komorbide Störungen

Wichtige Behandlungsbedingungen und Einrichtungsspezifika

Tiergestützte Therapie

Definitionen tiergestützter Therapie

Grundlagen tiergestützter Psychotherapie

Hundgestützte Therapie in der stationären

Drogenrehabilitation – Settings und Anforderungen

Therapeutische Settings in der stationären Drogenrehabilitation

Bezugstherapie versus externe Therapie

Einzel- versus Gruppentherapie

Anforderungen

… an den Hund

… an die Suchttherapeutin

… an die Einrichtung

… an den Patienten

Hundgestützte Therapie in der intensivtherapeutischen

Phase – Interventionsansätze

Kernthemen einer Suchtbehandlung

Stress

Ambivalenz

Widerstand oder das Ringen um Mitwirkungsbereitschaft

Delinquenz

Impulsivität

Komorbide Störungen

Persönlichkeitsstörungen

Depression

Soziale Phobie

Traumafolgestörungen

AD(H)S

Relevante Phasen und Momente innerhalb der Intensivtherapie

Die Eingewöhnungsphase

Die Abschlussphase

Akute Krisen

Faktoren, die gegen einen Einsatz hundgestützter

Psychotherapie sprechen

Zusammenfassung

Über die Autorin

Literaturverzeichnis

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