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Blutbuch

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022

Eine literarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema »genderfluide Identität«: klug, schmerzhaft, zärtlich, melancholisch, überbordend »Schreiben als existentielle Obsession: Mit ungeheurer Wucht erzählt ›Blutbuch‹ vom provinziellen Aufwachsen, von Zugehörigkeitswünschen, Identitätssuche und kompletter Identitätsverweigerung, von Lust und Scham.« Ruth Schweikert Kein Buch über eine geglückte Emanzipation – das Buch ist Emanzipation Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen Die Erzählfigur in ›Blutbuch‹ identifiziert sich weder als... alles anzeigen expand_more

Eine literarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema »genderfluide Identität«: klug, schmerzhaft, zärtlich, melancholisch, überbordend



»Schreiben als existentielle Obsession: Mit ungeheurer Wucht erzählt ›Blutbuch‹ vom provinziellen Aufwachsen, von Zugehörigkeitswünschen, Identitätssuche und kompletter Identitätsverweigerung, von Lust und Scham.«

Ruth Schweikert



Kein Buch über eine geglückte Emanzipation – das Buch ist Emanzipation



Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen



Die Erzählfigur in ›Blutbuch‹ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem Schweizer Vorort, lebt sie nun in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante, die als junge Frau verschwand? Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutslinie.

Dieser Roman ist ein stilistisch und formal einzigartiger Befreiungsakt von den Dingen, die wir ungefragt weitertragen: Geschlechter, Traumata, Klassenzugehörigkeiten. Kim de l’Horizon macht sich auf die Suche nach anderen Arten von Wissen und Überlieferung, Erzählen und Ichwerdung, unterspült dabei die linearen Formen der Familienerzählung und nähert sich einer flüssigen und strömenden Art des Schreibens, die nicht festlegt, sondern öffnet.



KIM DE L'HORIZON

Blutbuch/Bloodbook



A Novel, ca. 336 pages - English sample available

Autumn 2022



WINNER OF THE GERMAN BOOK PRIZE 2022

WINNER OF THE SWISS BOOK PRIZE 2022

Jürgen Ponto Foundation Literature Prize 2022



„A debut hard to be exceeded (…) A book of superpowers, of superheroines. It comes with a saving grace. (…) This debut could move people like the great confessional texts by Édouard Louis, Annie Ernaux, Daniel Schreiber or Hanya Yanagihara did recently.“

The Jury of the Jürgen Ponto Foundation Literature Prize



„Kim de l'Horizon turns the murmur of body stories into a grandiose novel.“

Paul Jandl, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG



"For more than 300 pages, 'Blutbuch' surprises and amazes again and again through the mutability of language, the play with forms and text flows, and above all through the clever and witty narrative style, which in the end arranges all the seemingly contradictory building blocks into one big, impressive And." Judith Hoffmann, Ö1 KULTUR AKTUELL



"Gender stereotypes? This debut simply leaves them completely behind. [...] It's a virtuoso journey you embark on, accompanied by sentences with which de l'Horizon conjures up a universe of her own and has left me with a lasting impression."

Imke Weiter, EMOTION



"A touching, literarily opulent, utterly fascinating book!"

Stephanie Metzger, BAYERISCHER RUNDFUNK



„A book as if written on a matryoshka: Again and again a narrative layer falls away, is viewed from all sides and unearths the next, and for each Kim de l'Horizon finds its own tone.“ Elena Witzeck, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG



"Especially the approach to the grandmother, who suffers from dementia, is one of the most gentle and tender things Swiss literature has to offer. [...] A remarkably dense and profound first novel!" Julian Schütt, TAGBLATT



"Such a deep story with dreamlike language. I am completely enthralled."

Jessica Bradley, FRANKFURTER RUNDSCHAU



„It is a tender, thoughtful book in the first part. A cleverly researching book in the middle part.And a fantastic book in the last!"

Bettina Steiner, DIE PRESSE



“This is writing as an existential obsession. Blutbuch employs tremendous power to tell a story about growing up in a small provincial family, adult life in Zurich, vain attempts at liberation and successful emancipation, about the desire for belonging, the search for identity,

and denying one’s whole identity, about passion and shame— in short, the multifaceted legacy that the narrator carries within themselves.”

Ruth Schweikert





This isn’t a book about emancipation — this book is emancipation itself



The first literary and cultural work to take on the topic of genderfluid identity/transgenderism: clever, painful, tender, melancholic, exuberant

 

A Book to Shake Perceptions and Certitudes – a Book that Will Change You



The book’s unnamed protagonist, who feels neither male nor female, is prompted by their grandmother’s slide into dementia to investigate their family history. The more their grandmother forgets, the more the narrator tries to remember: what was it in their childhood that prompted them to feel so alienated from their body? Does it have something to do with the family’s hushed-up history of incest? Why is their grandmother struggling to differentiate between herself and her sister who died young? And what happened to their youngest great aunt who disappeared when she was young?

Tracking down answers to these questions proves difficult because the family has a habit of keeping quiet about such matters. At the heart of it all is the question of self-determination: how to exist when your own body is never a given, but is instead constantly having to be negotiated?

Singular in its style and form, Bloodbook deals with our intangible heritage, the things we carry without being asked: stories, genders, identities, trauma, languages, class affiliations. Kim de l’Horizon searches for other kinds of knowledge and traditions, other stories and ways of becoming: feminist, witchy, bought with blood, and those that leave a hole in their wake. De l’Horizon leaves the linear, monotonous form of family stories behind and opts for a fluid, streaming form of writing which softens instead of pinning down.



Rights sold to: Black Flamingo (Bulgarian); Club Editor (Catalan); OceanMore (Croatian); Host (Czech); Forlaget etcetera (Danish); De Geus (Dutch); Farrar, Straus &Giroux (English World); Julliard (French); Psichogios (Greek); Schocken (Hebrew); Európa Könyvkiadó (Hungarian); Il Saggiatore (Italian); Cappelen Damm (Norwegian); Literackie (Polish); Imperativ (Serbian); Premedia (Slovak); De Conatus (Spanish World); Brombergs (Swedish);



Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022



»Kim de l'Horizon hat mit ›Blutbuch‹ etwas eingelöst, das zu den großen Versprechen der Literatur gehört, ein neues Sternbild für alte Muster und erstarrte Positionen.«

Jürgen Ponto-Preis 2022



»Sehr subtil und sehr poetisch wird hier von der fortgeschriebenen Erfahrung der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern erzählt, davon, wie Menschen ineinander wurzeln.«

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG



»Ein vielschichtige[r], sprachgewaltige[r] Text […], der die Grenzen des Genres […] auf fulminante Weise sprengt. Der Strom aus Reflexionen und erzählerischen Passagen, Szenen und Dialogen, Zitaten und Gedichten […] spiegelt formal das Ringen darum, die Geschlechterdichotomie zu überwinden und durch eine fluide Identität zu ersetzen.«

Jonas Grethlein, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG



»Kim de l’Horizon macht das Murmeln von Körpergeschichten zu einem grandiosen Roman.«

Paul Jandl, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG



»Man [kann] nur staunen über die literarische Meisterschaft, die de l’Horizon entfaltet«.

Florian Eichel, DIE ZEIT



»Das ist ein hochinteressantes Buch«

Christian Streich, ZDF – DAS AKTUELLE SPORTSTUDIO



»Kim de l'Horizon ist eine wichtige Stimme für eine neue Art des Schreibens. […] Die Nominierungen für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis sind hochverdient.«

Nora Zukker, TAGES-ANZEIGER



»In Kim de l'Horizons ›Blutbuch‹ wird die Sprache so fluide, wie es Körper und Identitäten sind: Es reißt einen mit in seinem Strom.«

Egbert Tholl, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG



»Ein gigantisches, extravagantes Werk.«

Julien Burri, LE TEMPS



»Ein sehr gut geschriebenes Buch […] auf der absoluten Höhe der Diskurse.«

Ijoma Mangold, DIE ZEIT-PODCAST DIE SOGENANNTE GEGENWART



»Wahnsinn, diese Sprache(n)! ›Blutbuch‹ vermittelt so drastisch und doch auch sensibel und zärtlich, was es bedeuten kann, wederrein weiblich noch rein männlich zu sein. Aber nicht als politisches Pamphlet, sondern als unerhörte Poesie.«

Stefan Hochgesand, BERLINER ZEITUNG



»Durch die Zuerkennung des Deutschen Buchpreises wurde aus der Schweizer Autorenpersönlichkeit Kim de l’Horizon die Figur der Stunde: die Avantgarde des Widerstands gegen vorschnelle Zuschreibung.«

Ronald Pohl, DER STANDARD



»Geschlechterstereotype? Die lässt dieses Debüt einfach komplett hinter sich. […] Es ist eine virtuose Reise, auf die man sich begibt, untermalt von Sätzen, mit denen de l’Horizon ein eigenes Universum heraufbeschwört und mich nachhaltig begeistert hat.«

Imke Weiter, EMOTION



»Die Wunden, an die ›Blutbuch‹ rührt, finden in der magischen Praxis dieses literarischen Hexenkessels Ausdruck und Heilung. Man oder ›mensch‹, wie es darin konsequent heißt, blickt danach anders auf die Welt.«

Stefan Kister, STUTTGARTER ZEITUNG



»Kim de l'Horizon hat den Buchpreis bekommen und alles daran ist fantastisch. […] Kim de l'Horizons Buch ist eben kein ideologisches Pamphlet, es ist eine Geschichte über die Suche nach der Sprache für die eigene Identität, eine Geschichte des Ich-Werdens und -Seins.«

Anna Schneider, DIE WELT



»Es hat etwas Heilsames das ›Blutbuch‹ zu lesen, denn es erinnert daran, dass Scham die genaueste Kraft der Erinnerung ist.«

Corinne Orlowski, WDR



»Besonders die Annäherung an die Grossmutter, die an Demenz leidet, gehört zum Behutsamsten und Zärtlichsten, was die Literatur der Schweiz zu bieten hat. […] Ein bemerkenswert dichter und tiefgründiger Erstling!«

Julian Schütt, ST. GALLER TAGBLATT



»Ein berührendes, literarisch opulentes, äußerst faszinierendes Buch!«

Stephanie Metzger, BAYERISCHER RUNDFUNK



»›Blutbuch‹ überrascht und verblüfft mehr als 300 Seiten hindurch stets aufs Neue durch die Wandlungsfähigkeit der Sprache, das Spiel mit Formen und Textflüssen und vor allem durch die kluge und witzige Erzählweise, die am Ende alle scheinbar widersprüchlichen Bausteine zu einem großen, eindrucksvollen Und arrangiert.«

Judith Hoffmann, Ö1 KULTUR AKTUELL



»Es ist ein zartes, nachdenkliches Buch im ersten Teil. Ein klug forschendes Buch im Mittelteil. Und ein fantastisches Buch im letzten!«

Bettina Steiner, DIE PRESSE



»Was für ein literarischer Hochgenuss, Ritt und Hexenwerk! […]Dieser Roman sprengt die Rahmen konventioneller Erzählweisen und Sprache. Harte explizite selbstzerstörische fließen in überbordende lyrische Passagen. Ein Text, der Wurzeln treibt und niemanden unberührt lassen wird. Ich war von der ersten Seite begeistert, Jahreshighlight, gar Lebensbuch.«

Daniel Schmelhaus, DIEK_AISERIN

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  • Artikelnummer SW9783832182601450914
  • Autor find_in_page Kim de l'Horizon
  • Autoreninformationen KIM DE L’HORIZON, geboren 2666 auf Gethen. Vor ›Blutbuch‹ versuchte… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page DUMONT Buchverlag
  • Seitenzahl 336
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783832182601

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