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Nelka

Roman | »Von der ersten Seite an war ich verzaubert, so herzzerreißend, so traurig und doch federleicht ...« Kristine Bilkau | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst... alles anzeigen expand_more

Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.



Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.





»Dieser wunderbare, traurige und doch auch leichte Roman stellt die große Frage nach einer letzten Gerechtigkeit.«



»... eindringlicher ist über dieses Kapitel selten erzählt worden. Mosaikartig wird hier ein Bild verfertigt über Gewalt, Abhängigkeit, Missbrauch und Ausbeutung, die nicht nur Nelka, sondern auch ihre Leidensgenossinnen in diesem Roman ertragen müssen. ... Ein Buch, das einem noch lange nachgeht.«



»[Ein] bewegender Roman ... Leiber versteht es mit ihrer glasklaren, aber auch bildreichen Sprache und den gekonnten Perspektivwechseln, den Plot des Romans spannend auf das Aufeinandertreffen ihrer beiden Protagonisten hinzuzusteuern.«



»Ein berührendes Werk ...«



»Nelka erzählt Zeitgeschichte. Aus einem kleinen Apfelbaum entwickelt Svenja Leiber mit psychologischem Verständnis und poetischer Leidenschaft einen großen Roman. Hier wird nicht abgerechnet, hier wird etwas aufgehoben: Erinnerung an Leid und die zarte Schönheit des Menschseins.«



»Ein Roman wie ein ›Goldener Pepping – der allerfeinste unter den Äpfeln‹.«



»In ihrem neuen Roman Nelka entfaltet Svenja Leiber eine atmosphärisch dichte Erzählung über Erinnerung, Schuld und die lange Nachwirkung historischer Gewalt. ... Mit unerbittlicher Präzision verfolgt [die Autorin], wie sich Nelkas Geschichte ... in Landschaften, Biografien und Körpern eingeschrieben haben.«



»Trotz der Schwere des Themas ist es Svenja Leibers zauberhaftes Plädoyer für unverstelltes Sehen und umfassende Wahrnehmung, wie es in der Literatur nur alle Jahre einmal derart eindrücklich aufscheint. Dann kann man es nicht vergessen. Das sublime Leuchten dieses Buches liegt in der Sehkraft und deren Überführung in die zutiefst ehrliche Sprache der Wahrhaftigkeit. «



»Poetisch und doch sehr deutlich geschrieben. Ein wichtiges Buch.«



»Aus einem kleinen Apfelbaum entwickelt Svenja Leiber einen wunderbaren poetischen Roman über die Spuren der Geschichte, die bis in die Gegenwart und selbst in die Landschaft hinein wirkt.«



»Svenja Leiber gelingt es, dieses beklemmende Thema unserer Vergangenheit auf eine zauberhafte Weise zu beschreiben. ... Selten wird deutsche Geschichte aus der Zeit der Nazi-Diktatur so poetisch und sanft, aber doch eindringlich und klar erzählt wie in diesem Roman.«



»... ein tief berührendes Buch, das aufrüttelt und zum Erinnern ermutigt.«



»Mit Nelka bringt Svenja Leiber ein besonderes Kapitel deutscher Geschichte in die Wahrnehmung und in das Gedächtnis zurück. Ihr neuer Roman, in einer glanzvollen sprachlichen Schönheit verfasst, findet die richtigen Wörter und Wendungen sowohl für das Grauen als auch für die Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und eine nie endende Bejahung des Lebens – trotz allem.«



»Ein Highlight des literarischen Frühjahrs.«



»Ein sensibler, kraftvoller Roman über Trauma, Überleben und Erinnerung.«



»In ruhigen, knappen Sätzen, die die vielen Zwischentöne umso klarer klingen lassen, erzählt Svenja Leiber in Nelka ihre tieftraurige Geschichte einer stillen, widerständigen Überlebenden. Zugleich spiegelt sich in dieser das gesamte historische Unrecht von Zwangsverschleppung, Gewalt, Missbrauch und Abhängigkeit, die ihre Spuren nicht nur in Körpern, Frauenkörpern zumal, hinterlassen haben, sondern ebenso in der Landschaft, die bis in die Gegenwart sichtbar von den Händen der Versklavten mitgestaltet wurde.«



»Ein vielschichtiger Roman über Schuld und Erinnerung, der lange nachhallt.«



»Ein Buch, das man nicht vergisst.«



»[Ein] packendes, aber auch poetisch verfasstes Buch. Svenja Leiber widmet sich diesem Abgrund deutscher Geschichte respektvoll, ohne Voyeurismus.«



»Die Autorin schildert das Leben der Zwangsarbeiterin Nelka, ohne auf einfache Täter-Opferklischees zurückgreifen ..., sie überlässt die Urteilsbildung uns Leserinnen und Lesern, sie reproduziert keine Gewalt ..., das finde ich eine große Leistung. Und sie erinnert daran, dass Geschichte sich nicht nur in Körper und Biografien einschreibt, sondern auch in Landschaften.«



»Ein Stück wichtiger und guter Erinnerungskultur.«



»Keine Spur von Effekthascherei, dafür Zeugnis von Geschichte, die allzu schnell sprachlos macht. Grosse Literatur!«



»[Leiber findet] in ihrem nun sechsten Roman, eine wirklich unabgenutzte Sprache: ohne Sentimentalität und verlogene Melancholie, mit Härte manchmal, unaufgeregt; poetisch manchmal, auch das.«



»Der Autorin Svenja Leiber gelingt es, den abstrakten Geschichten von der Zwangsarbeit Gesichter zu verleihen. Die Hoffnungen und Träume Nelkas und ihr immerwährender Kampf, trotz der Erniedrigungen den Lebensmut nicht zu verlieren: All dies beschreibt die Schriftstellerin mit einer Leichtigkeit, die das eigentlich schwere Thema bei aller bitterer Melancholie adäquat umsetzt. Dabei hat sie eine starke Frauenpersönlichkeit als Heldin geschaffen.«



»Svenja Leiber erzählt ... souverän vor gut recherchiertem Hintergrund.«



»Nelka … ist ein meisterhaftes Buch, präzis, anschaulich und völlig unsentimental. Gerade deshalb wühlt es auf. Die Autorin schreibt mit verblüffendem Sinn fürs sprechende Detail. Nichts wirkt angelesen. Die Konstruktion – zwei Zeitebenen, zwei Perspektiven – trägt.«



»Der Autorin gelingt ... Großes. Beinahe sachlich schildert sie das Leben der Zwangsarbeiterinnen; eine bedrückende Parallelwelt, in deren Abspaltung das Ungeheuerliche des Vorgangs spürbar wird, aber auch das Menschliche.«



»Svenja Leiber skizziert das große historische Panorama durch intime Momente, die sie mit klaren Worten und zugleich behutsam erzählt.«



»Nelka ist ein eindrucksvolles Erinnerungswerk, ein schonungslos offener Roman, dem man vor allem viele junge Leser wünscht. Ein Buch gegen das kollektive Verdrängen und Vergessen.«



»Präzise und poetisch ...«



»Svenja Leiber ist ein grosser Roman gelungen, ein Text, der einen beim Lesen schier körperlich erfahren lässt, was es damals bedeutete, Mensch zu sein. Vor allem als Frau.«



»Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. ... Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.«



»Ein wichtiges, sehr lesenswertes Buch. Svenja Leiber erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie. «



»Svenja Leibers Blick in diesem feinen Roman sucht keine Schuld, sondern will verstehen. Das gelingt, und Nelka wird man nicht so schnell vergessen.«



»Ein toller, eindringlicher Roman, nach dessen Lektüre man meint, sehr viel mehr als nur schmale 200 Seiten gelesen zu haben.«



»Der Roman ist sehr gut geschrieben ... In jeder Hinsicht ein lesenswertes Buch.«



»Es sind schmerzhafte Erinnerungen an die oft unbekannten Opfer der NS-Unrechtsgeschichte, und es ist gut zu wissen, dass sie in [dem] überaus lesenswerten Roma[n] ... in guten Händen sind.«



»Svenja Leiber gelingt es, Verdrängungen von Nazigewalt und das Angehen dagegen greifbar zu machen. ... Ergreifend.«



»Ein mutmachendes Buch auch in unserer Zeit.«



»Svenja Leiber erzählt behutsam, ohne Schrecken zu verschweigen. Satz für Satz setzt sie das Puzzle der Ereignisse zusammen und erkundet die Schicksale der Frauen und die Landschaft, die sie umgibt. Denn die Spuren der Zwangsarbeit sind bis heute zu erkennen.«



»... Nelka setzt den ›Ostarbeiterinnen‹ ein filigranes Denkmal. Svenja Leiber erzählt ausbalanciert. ... [I]hr bewegender und bedrückender Roman [macht] Mut.«



Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, debütierte 2005 mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land, 2018 Staub und 2021 Kazimira. Svenja Leiber lebt und arbeitet in Berlin und Schleswig-Holstein.



»Jedes Buch von Svenja Leiber war bisher eine grandios beeindruckende Leseerfahrung für mich.«



»Von der ersten Seite an war ich verzaubert, so herzzerreißend, so traurig und doch federleicht erzählt Svenja Leiber von Nelka. Eine Geschichte über Widerstand und Mut in Zeiten tiefster Dunkelheit.«



»Svenja Leiber steigt in die Abgründe der Geschichte Mitteleuropas, mit nichts als ihrer kompromisslos genauen Sprache. Mit ihr vermisst sie das Wesen der Menschen. Dabei entsteht die vielleicht einzig wahre Poesie – die des Widerstands gegen die Unmenschlichkeit und das Vergessen. Und damit auch eine Poesie der Hoffnung.«



»Nelka ist ein Roman, den man nicht wieder vergisst: eine eindrückliche Suche nach literarischer Gerechtigkeit.« weniger anzeigen expand_less
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  • Autor find_in_page Svenja Leiber
  • Autoreninformationen Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl 124
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  • ISBN 9783518786253

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