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Das Pripjat-Syndrom

Das Pripjat-Syndrom
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Pripjat, April 1986. Innerhalb kürzester Zeit verändert die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl das Leben vieler Menschen unwiderruflich. Auch für eine junge Frau, die ihre Stadt, ihre Arbeit und ihre Zukunftspläne plötzlich infrage gestellt sieht, beginnt eine Zeit der Unsicherheit und Entwurzelung. Mit der Evakuierung bleiben nicht nur Orte zurück, sondern Teile von Identität und Erinnerung, die nie wieder dieselben sein werden. In Das Pripjat-Syndrom erzählt Ljubow Sirota vom Leben nach dem Unglück und von der langsamen Erkenntnis, dass es kein einfaches Zurück gibt. Während der vertraute Alltag aus dem Gleichgewicht... alles anzeigen expand_more

Pripjat, April 1986. Innerhalb kürzester Zeit verändert die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl das Leben vieler Menschen unwiderruflich. Auch für eine junge Frau, die ihre Stadt, ihre Arbeit und ihre Zukunftspläne plötzlich infrage gestellt sieht, beginnt eine Zeit der Unsicherheit und Entwurzelung. Mit der Evakuierung bleiben nicht nur Orte zurück, sondern Teile von Identität und Erinnerung, die nie wieder dieselben sein werden. In Das Pripjat-Syndrom erzählt Ljubow Sirota vom Leben nach dem Unglück und von der langsamen Erkenntnis, dass es kein einfaches Zurück gibt. Während der vertraute Alltag aus dem Gleichgewicht gerät, wächst zugleich das Gefühl, von staatlichen Strukturen und Versprechen im Stich gelassen zu werden. Krankheit und Tod rücken näher und werden zu unausweichlichen Begleitern in einer veränderten Wirklichkeit. Der Roman erzählt eine Geschichte, die eng mit den persönlichen Erlebnissen der Autorin verbunden ist. Mit ruhiger Präzision und großer menschlicher Nähe zeichnet Sirota das Bild einer Generation, die lernen muss, mit den unsichtbaren Folgen einer Katastrophe zu leben und dennoch ihren eigenen Weg zu finden. Das Pripjat-Syndrom ist ein eindringlicher Roman über Erinnerung, Verlust und die Suche nach Zukunft. Geschrieben bereits 1991, erscheint er nun erstmals in deutscher Übersetzung mit einem ausführlichen Nachwort der Autorin, die heute im österreichischen Exil lebt.



Pripjat 1986: Nach Tschernobyl verliert eine junge Frau Heimat und Zukunft. Ljubow Sirota schildert eindringlich Leben, Verlust und Entwurzelung – und die Erkenntnis, dass es kein Zurück gibt.



Ljubow Sirota (*1956 in der Kasachischen SSR) wuchs in Kirgisien auf und zog 1975 in die Ukraine. Ab 1983 lebte sie mit ihrem Sohn in Pripjat, wo sie im Kulturhaus arbeitete und erste Theaterstücke inszenierte. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 wurde sie evakuiert und engagierte sich anschließend für ehemalige Bewohner der Stadt. Sie arbeitete bis 1992 im Dowschenko-Filmstudio in Kiew, konnte ihre Tätigkeit jedoch aufgrund strahlenbedingter Erkrankungen nur eingeschränkt fortsetzen. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit dem Lyrikband „Noscha“ und dem Dokumentarfilm „Tschernobyl – Die Schwelle“, der früh die sozialen Folgen der Katastrophe thematisierte. Nach Stationen in Kiew und auf der Krim lebt sie heute im österreichischen Exil und schreibt weiter über Erinnerung, Verlust und Verantwortung.

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