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Galleria Umberto
Roman
Der Jahrhundertroman über die Galleria Umberto in Neapel, wo das Leben dem Krieg trotzt.
Ein bahnbrechender Roman, der bei seinem Erscheinen 1947 ein gefeierter Bestseller war: Als Kaleidoskop unterschiedlichster Charaktere erzählt er von jungen Frauen und Prostituierten, Besatzern und Besiegten, Träumern und Syphiliskranken. Früher oder später führt der Fluss der Dinge sie alle in die Galleria Umberto. Es geht um nicht weniger als um die Kunst und die Liebe, um das, was Menschen verbindet, um das Leben selbst.
»In Neapel gibt es eine Passage, halb Bahnhofshalle, halb Kathedrale, die Galleria Umberto Primo genannt wird. Man glaubt in einem Museum zu sein, bis man die Bars und Geschäfte entdeckt. Früher besaß diese Passage eine große gewölbte Glasdecke, doch die Bomben, die auf Neapel fielen, zertrümmerten die Lichtkuppeln, Scherben klirrten auf den Marmorboden wie grausamer Schnee. Aber das Leben in der Galleria ging weiter. Im August 1944 war sie das inoffizielle Zentrum von Neapel, sein von Vermouth durchströmtes Herz, eine beständig sich teilende Zelle von alliierten Soldaten und einheimischen Zivilisten …«
Gregor Hens hat die kraftvolle, mitreißende Sprache in seiner meisterhaften Neuübersetzung glänzend ins Deutsche übertragen.
»›Galleria Umberto‹ ist großartige Literatur.« Lothar Struck
»Burns zeigt eine Welt, in der alle großen Gewissheiten beschädigt sind – und gerade daraus entsteht seine radikale Hoffnung« Jojo Streb
»Was für eine Entdeckung, man reibt sich fast die Augen!« Wolf Ebersberger
»So stellt diese Neuausgabe des Werks dem Kanon an Antikriegsromanen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Seite« Marius Müller
»eines jener Bücher, nach deren Lektüre man sich beschämt fragt, wie es sein kann, dass einem dieser Text [...] als Leser noch nicht begegnet ist.« Marcel Atze
»Ein schonungsloser, schillernder und zutiefst menschlicher Blick auf Krieg, Besatzung und moralische Grauzonen«
»scharf und unbequem« Angelo Algieri
»John Horne Burns macht in ›Galleria Umberto‹ aus Krieg, Alkohol und Entwurzelung große Literatur.« Philipp Haibach
»ein großer Roman, [...] der ästhetisch weit mehr wagt, als anderer erfolgreiche Kriegsbücher der Zeit« Nico Bleutge
John Horne Burns, geboren 1916 in Andover, Massachusetts, studierte Englische Literatur in Harvard und diente während des Zweiten Weltkriegs im militärischen Geheimdienst. 1947 erschien sein Roman »The Gallery«. Danach schrieb er noch zwei weitere Romane – »Lucifer With a Book« und »A Cry of Children« –, die von der Kritik verrissen wurden. Nach dem Krieg lebte er in Florenz. Er starb 1953, mit gerade einmal 36 Jahren, an den Folgen seiner Alkoholsucht.
Gregor Hens, geboren 1965 in Köln, arbeitete mehr als zwanzig Jahre lang in den USA, bevor er 2013 nach Deutschland zurückkehrte. Er ist freier Autor und Literaturübersetzer und lehrt Kreatives Schreiben und Urbanistik an der Freien Universität Berlin. Sein Memoir »Nikotin« wurde in sechs Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen bei Aufbau der Roman »Die eigentümliche Vorliebe für das Meer« und in der Anderen Bibliothek der Essay »Die Stadt und der Erdkreis«. Gregor Hens lebt mit seiner Familie in Berlin.
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- Artikel-Nr.: SW9783841240200365972
- Artikelnummer SW9783841240200365972
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Autor
John Horne Burns
- Mit Gregor Hens
- Verlag Aufbau Digital
- Barrierefreiheit
- Barrierefrei nach: LIA
- Barrierefrei nach: EPUB Accessibility Spec 1.1
- Keine Lesegerät oder -software Optionen aktiv abgeschaltet/eingeschränkt
- Navigation über Inhaltsverzeichnis
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- Enthält kurze Alternativtexte
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- Navigation über Orientierungspunkte
- Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
- Extrahoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
- Klar definierte Links und Buttons
- Barrierefrei nach: WCAG v2.2
- Barrierefrei nach: WCAG Level A
- ISBN 9783841240200
- Mit Gregor Hens