Zerstörer von Troja
Wie Heinrich Schliemann eine Legende fand und die Geschichte sprengte
Heinrich Schliemann gilt als der Vater der modernen Archäologie, der Mann, der allein durch seinen Glauben an Homer das legendäre Troja entdeckte. Doch die Wahrheit ist weit weniger heldenhaft und deutlich explosiver. "Der Zerstörer von Troja" zeichnet das Bild eines besessenen Hochstaplers und genialen Selbstvermarkters, der Fakten fälschte, Funde manipulierte und sich seinen Platz in den Geschichtsbüchern buchstäblich erkaufte.
Das Buch fokussiert sich auf die rücksichtslose Ausgrabungsmethode Schliemanns am Hügel Hisarlik. In seiner Gier, schnell zum "Schatz des Priamos" vorzudringen, ließ er seine Arbeiter einen massiven Graben quer durch den Hügel treiben. Dabei durchbrach er acht archäologische Schichten und vernichtete unwiederbringlich die Ruinen des tatsächlichen homerischen Trojas, um zu einer viel älteren, falschen Schicht zu gelangen.
Es ist die Geschichte eines Mannes, der so sehr geliebt werden wollte, dass er bereit war, die Geschichte selbst zu zerstören, um sie neu zu schreiben. Autor Thomas Hanke zeigt, wie Schliemanns "Dynamit-Archäologie" zwar die Welt verblüffte, aber der Wissenschaft einen Schaden zufügte, von dem sie sich bis heute nicht ganz erholt hat.
Author
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- Artikel-Nr.: SW9783565254576110164
- Artikelnummer SW9783565254576110164
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Autor
Thomas Hanke
- Verlag epubli
- Seitenzahl 142
- Veröffentlichung 17.02.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783565254576