Der Hund der Baskervilles
Ein Fluch, der Generationen das Blut in den Adern gefrieren lässt – und ein Detektiv, der nicht an Geister glaubt.
Im nebligen Dartmoor geht das Grauen um. Seit Jahrhunderten verfolgt ein monströser Geisterhund die Familie Baskerville und fordert ein Opfer nach dem anderen. Als Sir Charles Baskerville unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, scheint die Legende grausame Gewissheit zu werden.
Sherlock Holmes und Dr. Watson übernehmen den Fall, um den jungen Erben Sir Henry vor seinem Schicksal zu bewahren. Inmitten von tückischen Mooren, zwielichtigen Nachbarn und dem schaurigen Geheul in der Nacht müssen sie herausfinden: Ist es ein Rachegeist aus der Hölle oder ein Mörder aus Fleisch und Blut?
Der berühmteste Kriminalroman der Welt – ein atmosphärisches Meisterwerk voller Hochspannung.
Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh, Schottland, in eine wohlhabende, aber instabile Künstlerfamilie geboren. Er studierte Medizin an der Universität von Edinburgh, wo er einem Professor namens Joseph Bell begegnete. Dessen außergewöhnliche Gabe, Krankheiten durch genaueste Beobachtung und Deduktion zu diagnostizieren, sollte später das wichtigste Vorbild für die Figur des Sherlock Holmes werden.
Während er als Arzt praktizierte, begann Doyle zu schreiben. 1887 erschien mit "Eine Studie in Scharlachrot" der erste Roman um den Meisterdetektiv. Obwohl Sherlock Holmes ihn weltberühmt machte, betrachtete Doyle seine Krimis oft als bloße "Brotarbeit". Sein eigentlicher Stolz galt seinen historischen Romanen und Sachbüchern, die er für literarisch wertvoller hielt. Diese Ambivalenz ging so weit, dass er Holmes 1893 in der Erzählung "Das letzte Problem" sterben ließ, um sich anderen Werken zu widmen – nur um ihn Jahre später auf öffentlichen Druck hin (und für ein stattliches Honorar) wiederauferstehen zu lassen.
Doyle war jedoch weit mehr als ein Krimiautor. Er war ein leidenschaftlicher Sportler, reiste als Schiffsarzt in die Arktis und engagierte sich politisch. Für seine Verdienste als Arzt in einem Feldlazarett während des Burenkrieges und seine Verteidigungsschriften für die britische Krone wurde er 1902 zum Ritter geschlagen.
In seinen späteren Lebensjahren wandte sich Doyle, tief getroffen vom Verlust seines Sohnes im Ersten Weltkrieg, intensiv dem Spiritismus zu. Er verbrachte viel Zeit damit, die Existenz von Geistern und Feen zu beweisen, was in Fachkreisen oft auf Unverständnis stieß. Er verstarb am 7. Juli 1930 in Sussex. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Autoren der Weltliteratur, der mit Sherlock Holmes einen modernen Mythos schuf, der die Kriminalliteratur bis heute maßgeblich prägt.
Ein Fluch, der Generationen das Blut in den Adern gefrieren lässt – und ein Detektiv, der nicht an Geister glaubt.
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- Artikel-Nr.: SW9783910463523110164
- Artikelnummer SW9783910463523110164
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Autor
Sir Arthur Conan Doyle
- Verlag Suspense Verlag
- Seitenzahl 226
- Veröffentlichung 23.01.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783910463523
- Verlag Suspense Verlag