Opfer
Über Verwundbarkeit als Selbstbild
Was bedeutete es in der heutigen Gesellschaft, die Opferrolle zu erleben und Verwundbarkeit zu zeigen?
Schwäche zu zeigen galt lange als Tabu. Heute kann, wer sich als Opfer sieht, mit Aufmerksamkeit und Empathie rechnen. Sieger und Helden taugen nicht mehr selbstverständlich als Vorbilder. Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter erklärt diesen Wandel mit der weiten Verbreitung psychotherapeutischen Denkens und den vielfältigen Formen der Erinnerung an die Opfer politischer Gewalt. Damit wird die Gesellschaft menschlicher, geht aber das Risiko ein, dass Menschen in der Opferrolle Handlungsfähigkeit und Autonomie einbüßen. Reden wir allzu schnell von Opfern? Müssen wir uns darin üben, Konflikte und Verletzungen als unvermeidliche Erfahrungen zu akzeptieren? Maria-Sibylla Lotter wirft einen kühlen Blick auf eine aufgeregte Debatte.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 17. März 2026
- Artikel-Nr.: SW9783446287914450914
- Artikelnummer SW9783446287914450914
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Autor
Maria-Sibylla Lotter
- Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Seitenzahl 272
- Veröffentlichung 17.03.2026
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- Zuletzt geprüft am: 20260317
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- ISBN 9783446287914