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Was kostet der gute Zustand?

Eine sozioökonomische Betrachtung zur Sedimentsanierung an der Elbe

Was kostet der gute Zustand?
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Die im Jahr 2000 in Kraft getretene EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) stellt das gesamte Flusseinzugsgebiet in den Mittelpunkt der gewässerschutzfachlichen Entwicklung. Sie etabliert ein flussgebietsbezogenes, qualitätsorientiertes und planbasiertes Bewirtschaftungsregime. Somit sind für einzelne Maßnahmen und insbesondere Maßnahmenkombinationen flussgebietsbezogene Kosten-Nutzen-Analysen sowie Kosteneffizienzanalysen erforderlich. Für geeignete Methoden bzw. Verfahren liegen bislang auch in anderen europäischen Flusseinzugsgebieten lediglich wenige Erfahrungen vor. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und... alles anzeigen expand_more

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) stellt das gesamte Flusseinzugsgebiet in den Mittelpunkt der gewässerschutzfachlichen Entwicklung. Sie etabliert ein flussgebietsbezogenes, qualitätsorientiertes und planbasiertes Bewirtschaftungsregime. Somit sind für einzelne Maßnahmen und insbesondere Maßnahmenkombinationen flussgebietsbezogene Kosten-Nutzen-Analysen sowie Kosteneffizienzanalysen erforderlich. Für geeignete Methoden bzw. Verfahren liegen bislang auch in anderen europäischen Flusseinzugsgebieten lediglich wenige Erfahrungen vor. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (BUKEA) hat deshalb im Rahmen des Projekts „ELSA – Schadstoffsanierung Elbsedimente“ eine Studie in Auftrag gegeben mit dem Ziel der Entwicklung und Erprobung einer Methodik, die eine flussgebietsweite Kosten-Nutzen-Analyse und eine flussgebietsweite Betrachtung der Kostenunverhältnismäßigkeit im Kontext des Schadstoff-/Sedimentmanagements der Elbe ermöglicht. Auftragnehmer dieser Studie war die Beratungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit, Effizienz und ökonomische Bewertung öffentlicher und ökosystemarer Dienstleistungen (webod.gbr). Die webod.gbr hat ein standardisiertes Verfahren zur Prüfung der Inanspruchnahme weniger strenger Umweltziele aufgrund der Unverhältnismäßigkeit von Kosten konzipiert. Dabei werden anhand umfassender Prüfkataloge sowohl Daten und Informationen zu den jeweiligen Maßnahmenkosten (einschließlich der Kosten negativer Auswirkungen der Maßnahme) als auch zu deren flussgebietsweitem Nutzen erhoben. Die vorliegende Studie erprobt die Anwendbarkeit und Aussagekraft eines modifizierten sozioökonomischen Prüfverfahrens auf Basis eines fiktiven, aber technisch und praktisch plausiblen Maßnahmenbeispiels – dem Bau und Betrieb eines Stauwehrs zur gezielten Entnahme schadstoffbelasteter Sedimente. Anhand der Anwendung der Methodik wird ersichtlich, inwieweit eine flussgebietsweite Betrachtung von Kosten und Nutzen möglich ist und wie sich diese in die bestehende Bewertungsstruktur der WRRL integrieren lässt.



Die BUKEA hat eine Studie in Auftrag gegeben mit dem Ziel der Entwicklung und Erprobung einer Methodik, die eine flussgebietsweite Kosten-Nutzen-Analyse und eine flussgebietsweite Betrachtung der Kostenunverhältnismäßigkeit im Kontext des Schadstoff-/Sedimentmanagements der Elbe ermöglicht.

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