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Wer prüft, zahlt

Die Rechnung hinter der KI-Ersparnis

Wer prüft, zahlt
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Erzeugen wurde billig. Prüfen nicht. Und beides zahlen verschiedene Leute. Eine Beschaffungssoftware bringt einundvierzig Angebote in Sekunden in eine Rangfolge. Für die Auswertung hat die Einkaufsleiterin zwei Tage, genau wie vier Jahre zuvor, als neun Angebote eingingen. Sie liest die ersten zehn. Den Zuschlag unterschreibt sie. In der Akte steht: geprüft. Was ein System erzeugt, ist fast umsonst zu haben. Was es kostet, das Ergebnis zu prüfen und dafür einzustehen, ist gleich geblieben. Diese Restlast landet irgendwo: bei einem Menschen, in einem späteren Schadensfall oder in einem Nutzen, den das Unternehmen nie einstreicht. In den meisten... alles anzeigen expand_more

Erzeugen wurde billig. Prüfen nicht. Und beides zahlen verschiedene Leute.



Eine Beschaffungssoftware bringt einundvierzig Angebote in Sekunden in eine Rangfolge. Für die Auswertung hat die Einkaufsleiterin zwei Tage, genau wie vier Jahre zuvor, als neun Angebote eingingen. Sie liest die ersten zehn. Den Zuschlag unterschreibt sie. In der Akte steht: geprüft.



Was ein System erzeugt, ist fast umsonst zu haben. Was es kostet, das Ergebnis zu prüfen und dafür einzustehen, ist gleich geblieben. Diese Restlast landet irgendwo: bei einem Menschen, in einem späteren Schadensfall oder in einem Nutzen, den das Unternehmen nie einstreicht. In den meisten Organisationen hat niemand entschieden, wo.



„Wer prüft, zahlt“ stellt dazu die zwei Fragen, die jede Organisation beantworten muss. Wem gehört diese Entscheidung? Und kann die Stelle, der sie gehört, sie auch tragen? Das zweite hängt an Voraussetzungen, die sich nicht anordnen lassen: Zeit, eine zweite Quelle, jemand, der die Lage kennt, Übung und ein Widerspruch, der nicht mehr kostet als Zustimmung.



Das Buch liefert fünf Trigger, die entscheiden, ob eine KI-Nutzung überhaupt eine Regel braucht, und vier Zonen, die festlegen, wie streng sie zu behandeln ist. Es ordnet Vorgänge in vier Takte, weil eine Zuständigkeit nur so viel taugt wie das Tempo, in dem sie arbeiten darf. Es macht Konfigurationsmacht sichtbar: Wer unterschreibt, trägt die Entscheidung, doch wer das System eingestellt hat, hat sie bereits geformt. Dazu kommen sieben Arbeitsblätter und zwanzig Handgriffe, von denen keiner ein Projekt ist.



Ein erprobtes Verfahren zur KI-Steuerung ist das Buch nicht, und es gibt sich auch nicht dafür aus. Es zeigt, wo Kosten und Verantwortung tatsächlich landen. Quellen stehen im Satz, ihre Grenzen dort, wo sie zählen, und ein eigener Anhang sagt, was das Buch behauptet und was es noch nicht belegt.



Band 1 der Reihe „Organisation unter KI“.

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  • Artikelnummer SW9783567006449458270
  • Autor find_in_page Guido Bosbach
  • Autoreninformationen Guido Bosbach arbeitet als selbstständiger Management-Berater an… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page tredition
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783567006449

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