Beam Shop
In 13 Prozessen aus Geschichte und Gegenwart begegnet Marion Gibson Menschen vom Rand der Gesellschaft, meist Frauen, die als böse und gefährlich abgestempelt, als Hexen angeklagt, verurteilt und nicht selten getötet werden. Die Geschichte hat sie zum Schweigen gebracht, Marion Gibson gibt ihnen ihre Stimmen zurück. Sie erforscht die Überschneidungen von Geschlecht und Macht, indigener Spiritualität und kolonialer Herrschaft sowie politischer Verschwörung und individuellem Widerstand – und zeigt, wie in jeder Epoche und an jedem Ort Angst als Waffe gegen unliebsame Menschen eingesetzt werden kann. Ein unglaublich wichtiges Buch in Zeiten, in denen die Rechte von Frauen weltweit wieder auf der Kippe stehen.
»Marion Gibson gelingt etwas Wertvolles: Sie redet nicht über die Opfer, sie lässt sie lebendig werden, sie würdigt sie. Wie nebenbei und dennoch präzise entlarvt sie dabei die Motive der Verfolger. Nach der Lektüre wird man anders auf dieses Thema blicken. Zum ersten Mal vielleicht richtig.« Jarka Kubsova, Autorin Von »Marschlande«.
»Gibson untersucht, wie Hexenjagden seit Langem nicht nur mit Fragen von Geschlecht und Sexualität, sondern auch mit Klasse, Herkunft, Kolonialismus und Nationalismus verknüpft sind.« The Guardian
»Ein spannendes, hochinteressantes Buch.«
»Ein seriöses wissenschaftliches Buch und ein roter Faden der Hexenjagd, der sich bis in die Gegenwart zieht.«
»Needless to say: Unbedingte Leseempfehlung!«
»Dieses Werk ist eines der wenigen, das in diesem Zusammenhang gekonnt die Verknüpfung von Misogynie, Rassismus, Ableismus und Queerfeindlichkeit aufzeigt.«
»Eine umfangreiche Recherche«
Marion Gibson ist Professorin für Renaissance und magische Literaturen an der Universität von Exeter, UK. Sie denkt über Hexen in der Geschichte nach, seit sie ein Buch über einen Hexenprozess las, das ihr an einem dunklen, regnerischen Nachmittag im November 1991 geliehen wurde. Sie war so begeistert von der Geschichte, dass sie vergaß, das Buch zurückzugeben. Heute ist sie Autorin von neun Büchern über Hexen in Geschichte und Literatur.
Karin Schuler studierte Latein und Geschichte in Tübingen und Bonn. Sie übersetzt seit 1993 Bücher aus dem Englischen und Italienischen. Zu den von ihr übersetzten Autor:innen gehören Henry Kissinger, Philippa Perry und Janina Ramirez.
Thomas Stauder studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik in Erlangen, Canterbury und Siena. Er übersetzt aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Spanischen. Zu den von ihm übersetzten Autor:innen gehören Umberto Eco, Henry Kissinger und Esther Paniagua. weniger anzeigen expand_less
Versandkostenfreie Lieferung! (eBook-Download)
Als Sofort-Download verfügbar
- Artikel-Nr.: SW9783841235220365972
Bewerten
- Artikelnummer SW9783841235220365972
-
Autor
find_in_page
Marion Gibson
- Mit find_in_page Karin Schuler, Thomas Stauder
- Autoreninformationen Marion Gibson ist Professorin für Renaissance und magische… open_in_new Mehr erfahren
Autoreninformationen
Marion Gibson ist Professorin für Renaissance und magische Literaturen an der Universität von Exeter, UK. Sie denkt über Hexen in der Geschichte nach, seit sie ein Buch über einen Hexenprozess las, das ihr an einem dunklen, regnerischen Nachmittag im November 1991 geliehen wurde. Sie war so begeistert von der Geschichte, dass sie vergaß, das Buch zurückzugeben. Heute ist sie Autorin von neun Büchern über Hexen in Geschichte und Literatur.
Karin Schuler studierte Latein und Geschichte in Tübingen und Bonn. Sie übersetzt seit 1993 Bücher aus dem Englischen und Italienischen. Zu den von ihr übersetzten Autor:innen gehören Henry Kissinger, Philippa Perry und Janina Ramirez.
Thomas Stauder studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik in Erlangen, Canterbury und Siena. Er übersetzt aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Spanischen. Zu den von ihm übersetzten Autor:innen gehören Umberto Eco, Henry Kissinger und Esther Paniagua.- Wasserzeichen ja
- Verlag find_in_page Aufbau Digital
- Seitenzahl 448
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783841235220
- Mit find_in_page Karin Schuler, Thomas Stauder