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Toxischer Import: Das Subprime-Desaster der IKB Bank
Hypotheken, Zweckgesellschaften, und wie eine konservative Düsseldorfer Mittelstandsbank die deutsche Finanzkrise entfachte, 2007
Warum investierte eine mittelständische Düsseldorfer Bank, deren eigentliches Geschäft die solide Finanzierung des deutschen Maschinenbaus war, Milliarden in hochriskante, gebündelte Immobilienkredite von völlig verarmten amerikanischen Hauskäufern? Der Kollaps der IKB Deutsche Industriebank im Sommer 2007 markierte den panischen Beginn der globalen Finanzkrise auf deutschem Boden.
Getrieben von der Gier nach höheren Renditen, schuf die IKB sogenannte außerbilanzielle Zweckgesellschaften (wie "Rhineland Funding"). Diese Schattenbanken kauften massenhaft amerikanische Subprime-CDOs (Collateralized Debt Obligations). Da diese Papiere von den Ratingagenturen völlig fälschlicherweise Bestnoten erhielten, wiegte sich der IKB-Vorstand in absoluter Sicherheit. Als der US-Immobilienmarkt platzte, waren die Papiere über Nacht toxischer Müll. Die IKB war sofort illiquide und musste von der staatlichen KfW und dem deutschen Steuerzahler mit fast zehn Milliarden Euro gerettet werden.
Diese kompromisslose forensische Analyse dekonstruiert die Blindheit der deutschen Bankenelite. Sie beleuchtet die fatale Auslagerung von Risiken, das Versagen der Wirtschaftsprüfer und die mathematische Illusion der amerikanischen Ratingagenturen.
Verstehen Sie die Mechanismen der globalen Ansteckung. Das IKB-Desaster beweist schockierend, wie komplexe amerikanische Finanzprodukte selbst die konservativsten deutschen Kreditinstitute vernichten können.
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- Artikel-Nr.: SW9783565495986110164
- Artikelnummer SW9783565495986110164
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epubli
- ISBN 9783565495986