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Stabile Banken in herausfordernden Zeiten
Schwerpunkte von Andreas Dombret in der Deutschen Bundesbank 2010 – 2018
Die internationale Finanzkrise 2008 hat gezeigt, wie groß die Gefahren einer ausgeprägten Schieflage des Finanzsystems sind – die Auswirkungen machen weder an Sektoren- noch an Ländergrenzen halt. Politik und Aufsichtsbehörden haben das erkannt und steuern dagegen an. Die zahlreichen Regulierungsbausteine haben allesamt das Ziel, die Stabilität und die Transparenz des Systems zu erhöhen und so das Vertrauen der Marktteilnehmer in Kreditinstitute wiederherzustellen. Die Anforderungen führen zu erheblichen Herausforderungen für die Marktteilnehmer: Strukturen müssen verändert, Geschäftsmodelle überarbeitet, Systeme auf ihre Funktionalität hin überprüft werden.
Dr. Andreas R. Dombret hat in seiner achtjährigen Vorstandstätigkeit in der Deutschen Bundesbank das meiste hiervon miterlebt und große Teile des neuen Regulierungswerks mitgestaltet. Dabei hat er auch bei wichtigen Verhandlungen im Ausland nie die Interessen der deutschen Banken und Sparkassen aus dem Blick verloren und hat sich erfolgreich bemüht, zukünftige Entwicklungen wie beispielsweise den Klimawandel mit seinen Auswirkungen auf die Risikolagen in der Kreditwirtschaft in den Köpfen von Aufsehern und Beaufsichtigten zu verankern.
Geleitwort
Foreword by Agustín Carstens
Vorwort Sabine Lautenschläger
Vorwort Axel A. Weber
Kapitel 1:
"Ich habe mich bemüht, eine Brücke zwischen Praxis und Aufsicht zu schlagen."
Andreas Dombret im Gespräch mit Philipp Otto
Kapitel 2: Finanz- und Schuldenkrise
Finanzstabilität im Zeichen der Staatsschuldenkrise
Immobilienmärkte und mikroprudenzielle Aufsicht
Kapitel 3: Europäische Aufsicht und Regulierung
Failing or likely to fail? Die europäische Bankenunion auf dem Prüfstand
Banks – allowing them to fail
Baustelle europäische Bankenunion – Gemeinsame Aufsicht, gemeinsame Abwicklung, gemeinsame Einlagensicherung?
Kapitel 4: Regulierung des Finanzsystems insbesondere des Bankensektors
Are we done now? Reflections on the post-crisis supervisory and regulatory regime
Über's Ziel hinausgeschossen? Bankenregulierung und ihre Folgen für das Bankgeschäft
Bankenregulierung – Nicht genug getan oder zu viel des Guten?
Shaken but not stirred? The banking system seven years after the crisis
Zu viel, zu wenig oder genau richtig?
Die Reform der Bankenregulierung nach der Finanzkrise
To count or not to count – The future of internal models in banking regulation
Währungsunion, Bankenunion, Kapitalmarktunion
Finanzintegration in Europa Basel III – das Ziel vor Augen Bankenvielfalt und Regulierung – Brauchen wir mehr Proportionalität in der Bankenregulierung?
Cui Bono? – Komplexe Regulierung und ihre Folgen
Sometimes small is beautiful, and less is more:
A Small Banking Box in EU banking regulation
Banken und Vertrauen
"Große Herausforderungen für Sparkassen – hohe Anforderungen an die Qualifikation"
Could less be more? The role of finance for the economy
More painkillers, please? Why more finance is the wrong medicine for our growth problem
Nicht genug oder zu viel des Guten? Die Bedeutung von Finanzmärkten für die Wirtschaft
Kapitel 5: Herausforderungen und Wandel im Bankensektor
Die Niedrigzinspolitik der EZB Fluch oder Segen für Wirtschaft, Verbraucher und Banken?
Zins und Kreditwirtschaft – Verkehrte Welt?
Gibt es zu viele Banken? Der Sektor nach der Finanzkrise
Under Pressure – Is Consolidation the Solution for Europe,s Banking Sector?
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- Artikel-Nr.: SW9783831409006110164
- Artikelnummer SW9783831409006110164
-
Mit
Walter Kuna
- Wasserzeichen ja
- Verlag Fritz Knapp Verlag
- Seitenzahl 496
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783831409006
- Wasserzeichen ja