Ein Ost-West-Labor?

Die Redaktion der Berliner Zeitung zwischen 1989 und 2020

Wie hat sich die Redaktion der Berliner Zeitung zwischen 1989 und 2020 entwickelt? Maria Löblich und Elisa Pollack untersuchen die Redaktionsgeschichte mit einem auf Michel Foucault, Pierre Bourdieu und den Neo-Institutionalismus gestützten Ansatz. In 19 biografischen Interviews berichten ganz unterschiedliche Redaktionsmitglieder über den Alltag in einer Redaktion, über 'Stasi-Fälle' im Haus sowie ihre persönlichen Sichtweisen auf den Umgang mit der DDR. Das Buch analysiert das Bedingungsgefüge für die Thematisierung der DDR und beleuchtet, wie sich der dominante Mediendiskurs über die DDR in Organisationsstrukturen, Regeln sowie... alles anzeigen expand_more

Wie hat sich die Redaktion der Berliner Zeitung zwischen 1989 und 2020 entwickelt? Maria Löblich und Elisa Pollack untersuchen die Redaktionsgeschichte mit einem auf Michel Foucault, Pierre Bourdieu und den Neo-Institutionalismus gestützten Ansatz.



In 19 biografischen Interviews berichten ganz unterschiedliche Redaktionsmitglieder über den Alltag in einer Redaktion, über 'Stasi-Fälle' im Haus sowie ihre persönlichen Sichtweisen auf den Umgang mit der DDR. Das Buch analysiert das Bedingungsgefüge für die Thematisierung der DDR und beleuchtet, wie sich der dominante Mediendiskurs über die DDR in Organisationsstrukturen, Regeln sowie subjektive Positionen eingeschrieben hat und dabei von einer Redaktion übersetzt wurde, die selbst DDR-Erbe ist.



Maria Löblich, geb. 1977, ist Professorin für Kommunikationsgeschichte und Medienkulturen am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin.Elisa Pollack hat am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin zum Thema "Getrennte Medienwelten. Mediennutzung in Ost- und Westberlin nach der Wende" promoviert.



I.Einleitung



II.Redaktionsgeschichte(n) in biografischen Interviews



Bettina Urbanski: Die Freiheit hatte man

Maritta Adam-Tkalec: Wir hatten uns nach der Wende vorgenommen: nie wieder Einheitsbrei

Andreas Förster: Es ging auch um die Glaubwürdigkeit der Zeitung

Hans Eggert: Wir waren eine Volkszeitung, das wollte ich beibehalten

Torsten Harmsen: Es geht immer auch darum, welche Sicht galt und welche nicht mehr

Hinnerk Berlekamp: Diesen Erfolg zusammen erkämpft zu haben, das schuf eine Einheit

Susanne Lenz: Die Ostjournalisten verstanden ihr Handwerk

Renate Gensch: Ost-West spielte immer eine Rolle

Abini Zöllner: Es geht nicht darum, eine Edelfeder zu sein

Ingeborg Ruthe: Ich musste meinen Ton finden

Jochen Arntz: Ein Ort, an dem sich Ostdeutsche und Westdeutsche gefunden haben

Michael Maier: Mein Job war es, eine ordentliche Zeitung zu machen

Renate Oschlies: Ein verallgemeinerndes ›Wir‹ gab es in Wirklichkeit nicht

Jens Jessen: Hierarchien spielten keine Rolle

Christian Bommarius: Das war das Kapital der Zeitung

Maxim Leo: Wir wollten immer werden wie die anderen

Barbara Klimke: Da haben beide Seiten voneinander gelernt

Sabine Rennefanz: Nur wenige Kollegen schrieben selbstbewusst als Ostdeutsche

Uwe Vorkötter: Unser Job war es, diese neue Mitte publizistisch zu erobern



III.Die Redaktion zwischen 1989 und 2020. Ein kommunikations­historischer Blick



Von Diskursmacht und Erwartungen auf oberster Ebene

In der Redaktion

Subjekte im sozialen Raum der Berliner Zeitung

Fazit



Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Personenverzeichnis

Personenregister

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  • Artikelnummer SW9783869627236110164
  • Autor find_in_page Maria Löblich, Elisa Pollack
  • Autoreninformationen Maria Löblich, geb. 1977, ist Professorin für… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Herbert von Halem Verlag
  • Seitenzahl 460
  • Veröffentlichung 15.10.2025
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783869627236

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