Irrweg Grundeinkommen

Die große Umverteilung von unten nach oben muss korrigiert werden

Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen? Ist das bedingungslose Grundeinkommen das Tor zur "schönen neuen Welt", in der alle nach ihren Bedürfnissen, Vorstellungen und Fähigkeiten sorgenlos leben können? Oder ist es nicht vielmehr eine gigantische potemkinsche Fassade, die die bittere Realität verführerisch verdeckt? Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer, und eine Clique feudaler Finanzmogule teilt die Welt unter sich auf - diese Zustände kann das Grundeinkommen jedenfalls nicht beseitigen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Irrweg. Befürworter sehen es als bequemen und rettenden Ausweg, um - gestützt auf permanenten... alles anzeigen expand_more

Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen?

Ist das bedingungslose Grundeinkommen das Tor zur "schönen neuen Welt", in der alle nach ihren Bedürfnissen, Vorstellungen und Fähigkeiten sorgenlos leben können? Oder ist es nicht vielmehr eine gigantische potemkinsche Fassade, die die bittere Realität verführerisch verdeckt? Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer, und eine Clique feudaler Finanzmogule teilt die Welt unter sich auf - diese Zustände kann das Grundeinkommen jedenfalls nicht beseitigen.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Irrweg. Befürworter sehen es als bequemen und rettenden Ausweg, um - gestützt auf permanenten Konsum und exorbitante Besteuerung vor allem der Arbeitnehmer - die Menschenwürde des Einzelnen und die Grundlagen der Gesellschaft zu bewahren. Zweifellos gut gemeint, doch so würden nach Auffassung der Autoren die fundamentalen finanziellen, sozialen und gesellschaftlichen Ungleichheiten weiter verschärft. Um die Probleme zu lösen, bleibt nur diese Konsequenz: den eher mühseligen Weg gehen und durch Leistung, Arbeit, gerechte Entlohnung, ein strikt nach Leistungsfähigkeit bemessenes Steuer- und Sozialsystem, Umverteilung von Einkommen und Vermögen von oben nach unten sowie eine zukunftsorientierte Ausgabenpolitik unsere Existenz und die unserer Kinder sichern.



Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen "Atlas der Weltwirtschaft" herausgebracht, der bei Westend erschienen ist.Friederike Spiecker ist Diplom-Volkswirtin und absolvierte von 1986 bis 1991 ihr Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Konstanz. Sie hat in der Konjunkturabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin gearbeitet. Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftspublizistin zu nationalen wie internationalen Fragen der Wirtschaftspolitik.Volker Meinhardt ist Wirtschaftswissenschaftler (Dipl. Vw, Dipl. Kfm) und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW bis 2005. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Evangelischen Hochschule Berlin ( 1989 bis 2011), unterrichtete er 2000/2001 an der Clark University, Worchester,(Mass, USA). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Finanzierung der Sozialpolitik, Alterssicherung und Grundsicherung.Dr. Dieter Vesper war bis 2007 im DIW verantwortlich für Grundsatzfragen der Finanzpolitik. In den letzten Jahren arbeitete er freiberuflich, Arbeitsschwerpunkte waren Fragen der Staatsverschuldung und Stabilisierungspolitik, die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, der Finanzausgleich sowie der Öffentliche Dienst.



Vorwort

Warum Grundeinkommen?

Der Staat als Nachtwächter der Einkommensverteilung?

Reparatur der Verteilung durch Sekundärverteilung?

Grundeinkommen als Verteilungsersatz?

Eine neue Position

Das Grundeinkommen

Ansätze eines bedingungslosen Grundeinkommens

Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen

Grundeinkommen nein, Mindestlohn ja - warum?

Die großlige Umverteilung von unten nach oben und ihre Folgen

Ein historischer Blick auf die politischen Verhältnisse

Die Entwicklung der Arbeits- und Kapitaleinkommen in Deutschland

Die ökonomische Theorie, die der Umverteilung zugrunde liegt, führt in die Irre

Der Staat als Verstärker der großligen Umverteilung

Ungleichheit und Wirtschaftswachstum

Einkommen- versus Konsumbesteuerung

Abgaben- und Ausgabenquoten

Steuerbelastung der Unternehmen und Investitionstätigkeit

Defizite in der Versorgung mit öffentlichen Gütern

Abbau von Sozialleistungen

Umverteilung durch die Sozialversicherung

Das Ende der großligen Umverteilung

Die globale Stagnation ist Folge der Umverteilung

Auch der deutsche Sonderweg ist zu Ende

Das Primat der Primärverteilung

Was ist zu tun bei der Sekundärverteilung?

Dauerhaftes Wachstum bei Endlichkeit der Ressourcen?

Keine revolutionären Lösungsversuche bitte!

Abkürzungen

Anmerkungen

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  • SW319588

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Book2Look-Leseprobe
  • Artikelnummer SW319588
  • Autor find_in_page Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker, Volker Meinhardt, Dieter Vesper
  • Mit find_in_page Friederike Spiecker
  • Autoreninformationen Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page Westend Verlag
  • Seitenzahl 224
  • Veröffentlichung 10.09.2012
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783864890079

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