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Heideggers deutscher Zionismus?
Ein Versuch
Heideggers deutscher Zionismus? ist ein Versuch über die verborgenen Berührungspunkte zwischen deutscher Philosophie, jüdischem Denken und politischem Messianismus. Im Zentrum steht Martin Heidegger: seine Hölderlin‑Deutung, die Idee eines »geheimen Deutschland« und die Frage, ob sich darin strukturelle Parallelen zum Zionismus – etwa bei Martin Buber oder Gershom Scholem – erkennen lassen. Der Philosoph Peter Trawny folgt seinem Argument sachlich und nicht moralisch entlang der Gedankenlinien von Hölderlin, Norbert von Hellingrath und Stefan George hinein in die Katastrophe des Nationalsozialismus. Besonders eindringlich wird sein riskanter Versuch bei der Analyse des gescheiterten Dialogs zwischen Heidegger und Paul Celan als Symbol eines zerstörten deutsch‑jüdischen Gesprächs. Peter Trawny geht es dabei auch um eine Vertiefung der Diskussionen um »Heideggers Antisemitismus«, die nach der Veröffentlichung der Schwarzen Hefte die Zukunft dieses singulären Denkers beeinflusst oder sogar bestimmt haben. Daher stellt er auch die Frage, wer Heidegger heute für uns sein kann.
Peter Trawny, 1964 in Gelsenkirchen geboren, ist Philosoph und lehrte an den Universitäten Wuppertal, Wien und Shanghai. Er ist Mitherausgeber der Martin Heidegger-Gesamtausgabe und Autor zahlreicher Bücher.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 3. Dezember 2026
- Artikel-Nr.: SW9783751830782110164
- Artikelnummer SW9783751830782110164
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Verlag
Matthes & Seitz Berlin Verlag
- Veröffentlichung 03.12.2026
- ISBN 9783751830782
- Veröffentlichung 03.12.2026