Robert Blum

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Im März 1848 war Theodor Althaus in Blums Leipziger Wohnstube dabei, als die politischen Richtlinien für das Frankfurter Parlament diskutiert und festgelegt wurden und er gehörte zu den Getreuen, die zunächst in Leipzig die Stellung hielten, das heißt, mit Reden und Handzetteln das Programm in Vereine und Gruppierungen sowie in die umliegenden Orte zu tragen, bis er von der Bremer Weser-Zeitung und später von der Bremer Zeitung um Mitarbeit in deren Redaktionen gebeten wurde. Als Korrespondent der Bremer Zeitung traf er seinen Leipziger Gefährten und Deputierten Robert Blum in Frankfurt zu politischen und freundschaftlichen Gesprächen. Als... alles anzeigen expand_more

Im März 1848 war Theodor Althaus in Blums Leipziger Wohnstube dabei, als die politischen Richtlinien für das Frankfurter Parlament diskutiert und festgelegt wurden und er gehörte zu den Getreuen, die zunächst in Leipzig die Stellung hielten, das heißt, mit Reden und Handzetteln das Programm in Vereine und Gruppierungen sowie in die umliegenden Orte zu tragen, bis er von der Bremer Weser-Zeitung und später von der Bremer Zeitung um Mitarbeit in deren Redaktionen gebeten wurde. Als Korrespondent der Bremer Zeitung traf er seinen Leipziger Gefährten und Deputierten Robert Blum in Frankfurt zu politischen und freundschaftlichen Gesprächen. Als leitender Redakteur in Bremen beobachtete er äußerst kritisch die politischen Entwicklungen und geriet seinerseits heftig in die Bredouille. Mit großer Sorge beobachtete er das Schicksal von Robert Blum und war zutiefst schockiert über das brutale Ende dieses fähigen Mannes. Als ihn selbst schicksalhafte Verstrickungen in Bremen und das intrigante hannoversche Innenministerium ins Gefängnis gebracht hatten, schrieb Althaus seine Erinnerungen auf, in denen er seinem Freund Robert Blum ein ganz persönliches Denkmal setzte.



Auszug aus:



Aus dem Gefängnis.
Deutsche Erinnerungen und Ideale
von Theodor Althaus
Originalausgabe, Bremen, Verlag von A. D. Geisler, 1850



S. 61 - 72



Ergänzt mit einem Leitartikel von Althaus aus der Bremer Zeitung vom November 1848, einem Fotobericht auf Blums Spuren in seiner Heimatstadt Köln sowie Kurzbiografien von Robert Blum und Theodor Althaus.



Zeilen auf dem Gedenkstein vom Titelbild:



Geboren an dieser Staette am
10. November 1807. Erschossen
zu Wien am 9. November 1848
Ich sterbe für die deutsche Freiheit
für die ich gekämpft. Möge das
Vaterland meiner eingedenk sein.



Herausgegeben von Renate Hupfeld.



http://www.renatehupfeld.de/



 Blog zur Lebensgeschichte von Theodor Althaus:



http://theodoralthaus.blogspot.de/



 

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