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Es gibt Bücher, die sind einfach nur episch. Und sie sind zudem so besonders, dass man sie nicht nur als E-Book lesen, sondern auch als Buch im Regal stehen haben möchte. Wolgakinder zählt für mich zu diesen besonderen Büchern in 2019.
Buenos Aires 1912. Die argentinische Hauptstadt verspricht denjenigen, die die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, ein besseres Leben. Luca di Fulvio erzählt die schicksalhafte Geschichte dreier europäischer Auswanderer. Doch dieser Roman des italienischen Bestseller-Autors ist nicht nur spannend, sondern auch gewalttätig und teilweise ein wenig skurril.
Die Geschichte der Schokoladenfabrikanten Rothmann aus Stuttgart geht weiter! Nachdem der erste Teil in Stuttgart um 1900 spielte, wählt Maria Nikolai für den zweiten Teil die „goldenen“ 1920er Jahre. Dass diese in Berlin Jahre voll Vergnügungslust und Dekadenz sind, ist hinlänglich bekannt. Umso spannender ist aber natürlich, wie Nikolai dieses berühmte Jahrzehnt fernab von Berlin, im schwäbischen Stuttgart beschreibt.
Es ist noch gar nicht lange her, da waren uneheliche Kinder ein großes Problem für Frauen, die ungewollt schwanger geworden waren. Von der traurigen, aber nicht unüblichen Umgangsweise damit erzählt Emily Gunnis in ihrem Debütroman.
Drei Mal 700 Seiten. Das Weingut ist eine Trilogie, die es nicht nur vom Umfang in sich hat: Endlich gibt es wieder Nachschub für Fans historischer Familiensagas.
Eden - so heißt das Anwesen, dass der neureiche Unternehmer Bunny Meister 1925 für seine Familie an einem traumhaften Strand unweit New Yorks errichten lässt. Mit der Geschichte des Hauses eng verknüpft ist die Familiengeschichte der Meisters.
Arztromane sind momentan beliebt. Zuletzt hat es Helene Sommerfelds Trilogie Die Ärztin von Rowohlt bis in die Taschenbuch Bestsellerlisten geschafft. Nun zieht der Diana Verlag mit einer Serie nach, die im Hamburg des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt.
Nachdem Familiensagas momentan immer beliebter werden, entdecken die Autoren und Autorinnen nun auch Ostpreußen als Schauplatz für ihre Geschichten. Wie man allerdings diesem Roman gerade den Titel Königsberg geben konnte, ist schwer verständlich.
Was wir zu hoffen wagten heißt der Debütroman von Michaela Saalfeld. Während Titel und Cover eher auf einen durchschnittlichen historischen Roman hinweisen, hat es die Geschichte überraschenderweise in sich - und ist nichts für schwache Nerven.
Wenn ein Roman in immer wieder ähnlichen Variationen kopiert wird, so spricht das zunächst einmal für ihn. Die Tuchvilla ist so ein Romane: In einem herrschaftlichen Haus einer alteingesessenen Familie geht es um Liebe, Schicksal und Familiengeheimnisse.
Noch nie wurde eine Neuerscheinung von Jeffrey Archer nahezu zeitgleich mit der englischen Originalausgabe veröffentlicht. Und auch sonst scheint 2019 das Archer-Jahr zu sein: Gleich sechs weitere Titel wurden inzwischen neu aufgelegt oder neu veröffentlicht, um der durch die Clifton-Saga entfachten Nachfrage nachzukommen. Wird es da nicht langsam etwas zu viel mit Jeffrey Archer? Wir schauen uns an, was der neueste Titel, der Auftakt zur neuen Warwick-Saga, zu bieten hat.
Zwar erfreuen sich die Romane von Jeffrey Archer schon seit den 1980er Jahren auch in Deutschland an Beliebtheit, richtig bekannt wurde der britische Schriftsteller aber erst mit der 7-bändigen Clifton-Saga, die ab 2015 erschien. Wer es schafft, alle sieben Bände zu lesen, hat am Ende knapp 4.000 Seiten hinter sich. Und wer es schafft, bis hierhin zu lesen, der möchte mehr von Jeffrey Archer lesen. Was aber, wenn man bereits alle Bücher von Jeffrey Archer gelesen hat? In diesem Artikel stellen wir Autoren und Bücher vor, die Archer-Fans definitiv gefallen werden.
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