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Es gibt Bücher, die sind einfach nur episch. Und sie sind zudem so besonders, dass man sie nicht nur als E-Book lesen, sondern auch als Buch im Regal stehen haben möchte. Wolgakinder zählt für mich zu diesen besonderen Büchern in 2019.
Buenos Aires 1912. Die argentinische Hauptstadt verspricht denjenigen, die die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, ein besseres Leben. Luca di Fulvio erzählt die schicksalhafte Geschichte dreier europäischer Auswanderer. Doch dieser Roman des italienischen Bestseller-Autors ist nicht nur spannend, sondern auch gewalttätig und teilweise ein wenig skurril.
Es ist noch gar nicht lange her, da waren uneheliche Kinder ein großes Problem für Frauen, die ungewollt schwanger geworden waren. Von der traurigen, aber nicht unüblichen Umgangsweise damit erzählt Emily Gunnis in ihrem Debütroman.
Eden - so heißt das Anwesen, dass der neureiche Unternehmer Bunny Meister 1925 für seine Familie an einem traumhaften Strand unweit New Yorks errichten lässt. Mit der Geschichte des Hauses eng verknüpft ist die Familiengeschichte der Meisters.
Was wir zu hoffen wagten heißt der Debütroman von Michaela Saalfeld. Während Titel und Cover eher auf einen durchschnittlichen historischen Roman hinweisen, hat es die Geschichte überraschenderweise in sich - und ist nichts für schwache Nerven.
Wenn ein Roman in immer wieder ähnlichen Variationen kopiert wird, so spricht das zunächst einmal für ihn. Die Tuchvilla ist so ein Romane: In einem herrschaftlichen Haus einer alteingesessenen Familie geht es um Liebe, Schicksal und Familiengeheimnisse.
Noch nie wurde eine Neuerscheinung von Jeffrey Archer nahezu zeitgleich mit der englischen Originalausgabe veröffentlicht. Und auch sonst scheint 2019 das Archer-Jahr zu sein: Gleich sechs weitere Titel wurden inzwischen neu aufgelegt oder neu veröffentlicht, um der durch die Clifton-Saga entfachten Nachfrage nachzukommen. Wird es da nicht langsam etwas zu viel mit Jeffrey Archer? Wir schauen uns an, was der neueste Titel, der Auftakt zur neuen Warwick-Saga, zu bieten hat.
In den letzten Jahren hat sich Teresa Simon mit historischen Familiengeschichten einen Namen gemacht. Obwohl sich ihre Romane stark ähneln, liest sich jeder einzelne verblüffen spannend. Kann auch die Fliedertochter wieder begeistern?